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Die Gemeinde Papradno liegt im Vorgebirgsland Javorníky in einer Furche, die sűdőstlich geőffnet ist. Der Bach Papradnianka fliesst durch sie. Er wurde von den Quellen gebildet, die ungefähr in einer Meereshőhe von 820 M. ű. M. unter dem Kleinen und dem Grossen Javorník entspringen (Malý a Veľký Javorník).

Aus der Geschichte

Die erste historische Nachricht űber die Gemeinde Papradno stammt aus dem Jahre 1525. Die Gemeinde und die umliegende Dorfflur gehőrten zur Feudalherrschaft von Bytča. Die ganze Dorfflur von Papradno entstand im 15. Jahrhundert durch das Trennen von der ursprűnglichen Dorfflur Veľká Jasenica. Heute hat Papradno ungefähr 2550 Einwohner.

Durch die Dorfflurbesiedlung von Papradno entstanden allmählich die Einőden z. B. Podjavorník, Majer, Košiary, Podhúboc und andere. Einige von ihnen gingen nach dem langfristigen Verlassen der Bauten unter. Im Jahre 1649 wurde Papradno von der Gräfin Biháyrová in Pacht űbernommen. Es war eine Konsequenz der veschlechterten sozialen Umständen von dem Untertanenvolk in Papradno. Nach der Knechtschaftsbeendung im Jahre 1848 entwickelte sich allmählich eine mehr freie Weise von der Beschäftigung und dem Wirtschaften.

Das Symbol der walachischen Gemeindebesiedlung, der Walacherei und der Sitz des walachischen Herzoges in Papradno ist der bewahrte Abdruck – das Wappenzeichen mit dem auf der Wiese stehenden Schafbock – das Gemeindesiegel von Papradno aus dem Jahre 1757, welche die Dorfrichter langfristig benutzten.

Die älteste Wassersteinműhle wurde im Jahre 1619 gebaut. Ein Raum zur Wollenbearbeitung entstand in der Gemeinde schon vor dem Jahre 1623. Im 19. Jahrhundert wurde in der Gemeinde die Brennerei ausgebaut. Hier sollte sich angeblich die gräfliche Papierherstellungsfabrik befinden.

Die älteste Organisation in der Gemeinde ist eine freiwillige Feuerlőschmannschaft, die in den Jahren 1896 bis 1898 gegrűndet wurde. In der Gemeinde wirkt auch die Jagdvereinigung Javorník, der Touristenklub bei der Gemeindebehőrde , die Sportorganisation Žiar, die Grundorganisation (GO) des Roten Kreuzes, GO der Schwerbehinderten und der Seniorenklub. Die im Jahre 1898 gegrűndete Blaskapelle von Papradno war ein populäres Musikensemble. Es wirkt bis jetzt, obwohl in einer kleineren Besetzung. Die Folklorgruppe Podžiaran, leistet aktiv ihren Beitrag bei kulturellen Veranstaltungen in der Gemeinde, sowohl in der naheliegenden Umgebung als auch im Ausland (die Tschechische Republik).

Die Denkmäler

Die einschiffige rőmisch-katholische Kirche im spätbarockischen Stil, gebaut im Jahre 1792 unter der Feudalherrschaft des Grafen M. Esterházy, wurde zu einer Dominante in der Gemeinde. Die alte hőlzerne rőmisch-katholische Kirche, gebaut um 1700 in der Mitte des alten Friedhofes, der im Jahre 1766 erwähnt wurde, brannte nieder. Vor der Kirche steht die Barockstatue des St. Ján Nepomucký aus der Hälfte des 18. Jahrhunderts und der Marmorkreuz aus dem Jahre 1911.

Im Jahre 1974 wurde hier die Grotte von Lourdes mit der Statue der Jungfrau Maria von Lourdes eingerichtet. In der Kirche befindet sich eine wunderschőne Orgel, welche die viertgrősste in der Slowakei ist.

Im März 1773 wirkte im Pfarrhaus von Papradno der Franziskaner Hugolín Gavlovič, der unter anderen Werken auch ein Zyklus der lehrreichen Gedichte „Valašská škola mravov stodola“ schrieb. Die Erfahrungen schőpfte er offensichtlich aus dem walachischen Milieu von Papradno.

Aus der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts sind dreiräumige Balkenhäuser sog. „bačovy“ bewahrt. Sie haben drei Zimmer (das Zimmer, das Vorhaus, die Kammer) mit einem Sattelschindeldach, einem Giebel mit seinen architektonischen Elementen. Um die Fenster und Tűren herum ist die Punktmalerei, die Ecken sind oft geweisst. Die Balkenwirtschaftsbauten stehen am Ende des geőffneten Hofes.