Tourist-Information

Route Javornik

Der Javornícky Kamm ist ein malerisch, natűrlich, kulturell und historisch interessantes Gebiet an der Grenze zwischen der Slowakischen und Tschechischen Republik. Die Besiedlungsgeschichte dieses Gebietes von dem Menschen ist nicht lang, aber trotzdem ist sie unauslőschlich in den Charakter der őrtlichen walachischen Landschaft eingeschrieben. Dieses Gebiet wurde fűr seine Einmaligkeit zum Bestandteil von zwei Landschafts-schutzgebieten – das Landschaftsschutzgebiet Kysuce und das Landschaftsschutzgebiet Beskydy. Es ist fűr sie eine mosaikartige Landschaftsstruktur typisch, die mit der Besiedlung zerstreut ist und die sich mit den Wiesen, Weiden und Wäldern abwechselt.

Natur

Javorníky sind Bestandteil von einer segmentierten Kette der Westkarpaten mit dem grőssten Gipfel Veľký Javorník (1071 M ű.M.), der sich auf dem Gebiet der Slowakischen Republik befindet. Der grősste Teil des Kammes ist grasbewachsen, was eine schőne Aussicht vor allem in die westliche Seite nach Bőhmen anbietet. Der benachbarte Kleine Javorník (Malý Javorník) erreicht 1019 m.

Die Weiden und Weisen auf den Kämmen, die von dem Menschen fűr seine Lebensunterhaltung gebildet wurden, gewähren wunderschőne Aussichten auf das umliegende Gebirge. Die Wiesenbiotope bilden in der walachischen Landschaft eine bunte Mosaik. Die Wiesen und Weiden von Javorníky sind reich an blűhende Pflanzenarten, inklusiv Heilpflanzen. Hier kommen mehrere geschűtzte und bedrohte Planzenarten vor. Die Familie der Orchideen bildet hier besonders bedeutende Gruppe, die sehr verletzbar sind – sie benőtigen bestimmte spezifische Bedingungen. Ausser der Orchideen kommen hier auch weitere geschűtzte Planzenarten vor wie z. B. kleines Schneeglűckchen, gemeine Akelei, dachige Siegwurz.

Die Pilzerei ist in diesem Gebiet sehr populär. Ausser der gewőhnlichen Pilzarten kőnnen wir hier auch seltene Arten finden, wie zum Beispiel den gebirgigen Tannenbuchenurwald Razula.

Die Faune von dem Javornícky Kamm ist ungewőhnlich bunt und ist das Ergebnis der Entwicklung, durch die hiesige Landschaft ging. Heute kőnnen wir noch in den Resten von natűrlichen Wäldern eine ganze Reihe von Tierarten finden, die schon in Mitteleuropa verschwanden, wie zum Beispiel der Weissrűckenspecht, der bedrohte Singer der Halsbandschnäpper, der Schwarzspecht, die Hohltaube, der Sperlingskauz und andere.